Montag, 6. März 2017

Welche Konzeptfehler beim Entwurf vermieden werden sollten.


Was einen guten Entwurf ausmacht - Teil 1

  • Ausrichtung und lagerichtige Orientierung des Hausgrundrisses 
  • Relevante Zuordnung der erforderlichen Nebenräume. Als Nebenräume sind erforderlich (Garderobe, Speis, Schrankraum, Abstellraum und Hauswirtschaftsraum) 
  • In den Schlafräumen dürfen Betten nicht an der Aussenwand angeordnet sein, 
  • zusätzlich ist die Nord-Süd Ausrichtung der Betten zu bevorzugen. 
  • Als Basismaß für Doppelbetten sind 2*2m anzunehmen, dann kann die Orientierung des Schlafplatzes auch leicht verändert werden. 


Freitag, 3. März 2017

Atriumhaus mit Yogastudio

Ein Atriumhaus gerhört sicherlich zu den luxuriösesten Wohnformen. Innen- und Aussenbereich gehen hier fast nahtlos ineinander über. 


Die großzügige Anordnung des Wohnbereiches wird mit einem Studio für Yoga, Pilates, Tai Chi oder andere platzfordernde Trainingsarten erweitert.

Was benötigt ein Studio für den reibungslosen Ablauf der Kurse?


  • Einen großzügigen Eingangsbereich (Schuhe und Mäntel können von den Kursteilnehmern abgelegt werden). 
  • WC beim Eingang ist Pflicht und gehört zum guten Ton.
  • Die Kursteilnehmer treffen sich - während sie auf den Beginn ihrer Trainingseinheit warten - in der Teeküche. Diese ist so angeordnet, daß sie dadurch den laufenden Unterricht nicht stören.
  • Dieser Bereich ist gut einsehbar. Kursleiter können gut erfassen, wer das Gebäude betritt, ohne die Stunde dabei zu unterbrechen.
  • Ist die Stunde beendet, findet ein Wechsel der Kursteilnehmer statt. Die Garderoben sind nur durch das Tai Chi Studio zugänglich. Schuhe sind ja bereits ausgezogen. 
  • Herren- und Damengarderoben sind getrennt. Jede erhält ein WC und zwei Duschen.
  • Ein Raum für Vorträge und Präsentationen. Daneben ein großer Abstellraum - er nimmt Zubehör und Tische auf. Gut situiert, können hier ausreichend Tische platziert werden und an der gegenüberliegenden Wand wird eine große Fläche für Filme etc. genutzt. In den Pausen lädt das Atrium zum Verweilen.

Atriumhaus mit Studio
Atriumhaus mit Tai Chi Studio, Wohnbereich.

Natürlich kann durch die bauliche Geschlossenheit der einzelnen Bereich auch hier ein Teil vermietet werden, ohne dadurch die Funktion des anderen Hausteiles zu beeinträchtigen. Also, wenn Du nicht selbst unterrichtest, ist es möglich, dein Studio an andere zu vermieten.

Dienstag, 28. Februar 2017

Büro - Praxis - Gästezimmer


Wenn Du bereits beim Entwurf daran denkst, später in Deinem Haus auch zu arbeiten, kannst Du ein wirklich schönes Büro einbauen. Hat es einige Vorzüge, ist es auch möglich, dieses als Gästezimmer oder kleine Einliegerwohnung zu vermieten.
So verursacht der Bau des Hauses später nicht nur Kosten, sondern kann als zusätzliche Einnahmequelle dienen.



Büro - Praxis - Gästezimmer 



Folgende Elemente sollte dein Gästebereich enthalten:

  • Einen Wohnaum: flexibel gestaltbar (Schreibtisch, Schränke, ausklappbares Sofa, Platz für einen großen Bildschirm)
  • Einen eigenen Zugang: (der Tagesablauf wird dann durch BNB-Gäste nicht gestört. Auch Deine Besucher schätzen die Ruhe)
  • Eine Miniküche: ist sowohl für Büroalltag, als auch Vermietung von großem Vorteil.
  • Einen Nassbereich: WC mit Dusche und Handwaschbecken.


Modulares Entwerfen
Diese Hausform wird auch als "modular" bezeichnet. Das ist Wohnraum, der sich den Bedürfnissen der Bewohner anpassen kann, ohne die Wohnqualität negativ zu beeinflussen.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Pläne lesen und einen Entwurf besser verstehen lernen.

Manche Grundrisse sehen vielversprechend aus. Die Präsentation ist hervorragend. Du bist begeistert. Jetzt wäre es an der Zeit, Dir den Entwurf in Ruhe anzusehen und die Räume mit Deinen eigenen Wohnvorstellungen zu begehen. Nicht jeder ist geübt im Lesen von Entwürfen und Plänen. Also Vorsicht vor zu schnellen Entschlüssen. Laß Dir ausreichend Zeit. Ein Haus zu bauen ist eine langfristige Entscheidung. 


Wie Du einen Plan besser lesen lernst:
  • Nimm Dir einen Buntstift und ziehe deine Wege nach. So wie Du diese später gehen wirst. Beim Eingang hinein - Schuhe ausziehen - wo setzt Du Dich hin? Wohin kommen die Schuhe? Die Jacken? Ist Platz für die Einkaufstaschen? Was möchtest Du jetzt tun? Vielleicht Tee trinken?
Nach Hause kommen - Tee trinken...


  • Deine derzeitige Wohnsituation birgt Deine individuellen Erfahrungen und Wünsche. Also falls Du nicht genau weißt, wie Du da herangehen sollst, stell Dir Deine jetzigen Wege vor (Du wohnst bereits)  und versuche diese in deinem Grundriss mit dem Buntstift nach zu zeichnen.
    Wo hältst Du Dich besonders gerne auf? Was funktioniert derzeit sehr gut - und welche Wünsche sollen im neuen Haus verwirklicht werden?
  • Zu unterschiedlichen Jahreszeiten gibt es unterschiedliche Anforderungen.
    Nimm Dir ein neues Blatt und überlege, wie Du im Sommer lebst und wie im Winter... warum? Probier es aus (ein kleiner Tipp: Was benötigst Du in der warmen oder in der kalten Jahreszeit?)
  • Wie verhältst Du Dich, wenn Du es eilig hast, oder viel Zeit?

Papier ist geduldig, drucke Dir den Plan mehrfach aus, nimm Dir viele Buntstifte und leg los.
Mach Dir Notizen. Stelle gegenüber was gut funktioniert und was noch nicht. Eine Stichwortliste genügt. Du hast ja auch die Papierunterlagen. Mit dieser Liste gehst Du zu Deinem Planer. Er kann dann auf die Änderungswünsche im Detail eingehen und den Entwurf entsprechend abändern.

Arbeite konzentriert und dabei locker. Dann gelingt es Dir am besten. Du wirst viel erkennen und dabei lernen Pläne besser zu lesen.

Dienstag, 21. Februar 2017

Was heißt teilbar - und wozu bitte soll das gut sein?

Ein Wohnhaus als Basis. Das Wohnhaus (~160m²) ist gut angeordnet, erfüllt die grundlegenden Wohnansprüche und dieses Wohnhaus kann mit verschiedenen "Modulen" erweitert werden. Natürlich auch nachträglich wieder aufgeteilt werden.
Hier ein Beispielkonzept für einen Bungalow mit Büro/Gästezimmer/Praxisraum und 2 Pkw-Stellplätzen - oder einer (baulich getrennten) zusätzlichen Einliegerwohnung.
So kann die Größe individuell gut angepasst werden. Das heißt modern wohnen.

Zwei Illustrationen zur besseren Vorstellung:

058_Bungalow mit Praxis und Garage



058_Bungalow - Variante mit Einliegerwohnung

Freitag, 10. Februar 2017

Grundriss zeichnen - Platzbedarf und Symbole

Als kleine Unterstützung für einen Entwurf findest Du hier ein A4-Blatt mit den wichtigsten Einrichtungsgegenständen. Druck dieses Blatt auf transparente Folie aus. Über den Grundriss gelegt, zeigt es Dir den Platzbedarf der unterschiedlichen Möbel und Einrichtungsgegenstände. Ein Maßstab hilft zusätzlich im richtigen Format zu drucken. Nach dem Druck kontrollieren, ob die Maße auch eingehalten wurden - sonst gibt es später böse Überraschungen.
Viel Freude beim Entwerfen.


  • Der Plan sollte im Maßstab 1:100 ausgedruckt werden. Auf der Möblierungsfolie findest Du Maßstäbe in verschiedene Richtungen (kontrolliere bitte auch diese: sie sollten je 5cm lang sein) nach dem Druck kannst Du mit den entsprechenden Symbole über die entworfenen Zimmer gleiten. Jetzt wirst Du erkennen, ob Betten, Schränke etc in die einzelnen Räume passen.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Unterschiedliche Hausformen - welches darf es sein?

Manche Häuser faszinieren. Größe und Ausstattung spielen hierbei jedoch eine nebensächliche Rolle. Diese Häuser strahlen das aus, was wir uns im Grunde von einem Haus als selbstverständlich erwarten. Es gilt einiges zu beachten - Funktionalität gepaart mit Ästhetik und dem richtigen Maß ergeben Harmonie und Übersichtlichkeit. Werden diese Grundsätze bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt, wird das Haus die zukünftigen Besitzer lange erfreuen. Das Haus hat sich den Bedürfnissen der Bewohner unterzuordnen, nicht umgekehrt.

Verschiedene Wohnformen


Wenn Du Dein eigenes Haus entwirfst, kannst Du bereits am Beginn die Richtung vorgeben. Welche Wohnform soll es werden?


  • Möchtest Du einen Bungalow bauen,
  • ein Einfamilienhaus
  • ein Mehrgenerationenhaus 
  • ein Atriumhaus (oder als Gegensatz dazu)
  • ein minimalistisches Haus (so klein wie möglich)?
  • ein Haus, das mit den Anforderungen mitwächst?